Hur man byter foder på en kavaj

Wie man das Futter eines Sakkos austauscht

Tipps & Tricks zum Austauschen des Futters eines Sakkos – Schritt für Schritt

  • Trennen Sie das vorhandene Futter vorsichtig auf.
    Achten Sie währenddessen genau darauf, wie das Futter in Ihrem Sakko befestigt ist. Machen Sie gegebenenfalls Fotos, um sich die Konstruktion zu merken. Notieren Sie, wie die Nähte verarbeitet sind und ob einzelne Nähte repariert oder verstärkt werden müssen. Arbeiten Sie behutsam, damit der Oberstoff des Sakkos nicht beschädigt wird.
  • Entfernen Sie alle losen Fäden, die durch das Auftrennen des Futters entstanden sind. Reparieren oder verstärken Sie Nähte, falls dies notwendig ist.
  • Trennen Sie nach dem vollständigen Entfernen des Futters die einzelnen Futterteile voneinander, sodass Sie alle benötigten Teile haben, um daraus ein neues Futter zuzuschneiden.
  • Bügeln Sie alle Futterteile, die Sie für das neue Futter benötigen. Sämtliche Falten müssen vollständig ausgebügelt werden – bleiben Falten zurück, wird das neue Futter nicht maßhaltig ausfallen.
  • Beachten Sie den Fadenlauf.
    Der Fadenlauf gibt an, in welche Richtung das Schnittteil im Stoff platziert wird. In den meisten Fällen verläuft er vertikal, entsprechend der Tragerichtung am Körper. Manche Teile müssen im schrägen Fadenlauf (Bias Cut) zugeschnitten werden. Diese benötigen mehr Stoff, bieten dafür aber mehr Elastizität und Beweglichkeit, da der Stoff in der Diagonale nachgiebiger ist.
  • Messen Sie die Größe der Schnittteile, um zu berechnen, wie viel Stoff Sie kaufen müssen. Futterstoffe sind in unterschiedlichen Stoffballenbreiten erhältlich – prüfen Sie daher, wie viel Material Sie je nach Breite benötigen.
  • Kaufen Sie den passenden Stoff.
    Soll das Futter glatt und glänzend sein (häufig wird Satin verwendet), eignet sich Satin aus 100 % Acetat besonders gut. Acetat ist cellulosebasiert (aus Holz gewonnen), atmungsaktiv und verhindert Hitzestau – im Gegensatz zu Polyester.
    Soll das Futter matt sein, ist 100 % Viskose eine sehr angenehme Wahl, ebenfalls cellulosebasiert.
    Es gibt eine große Vielfalt an Futterstoffen und -lösungen – ein ideales Feld für Recherche, wenn Sie Zeit haben. Wichtig ist vor allem: Für die Ärmel muss ein glatter Stoff (z. B. Satin) verwendet werden. Ein matter Stoff würde das An- und Ausziehen erschweren, da Hemd oder Pullover hängen bleiben. Das führt zu schlechtem Fall, ungewollten Falten und vermindertem Tragekomfort.
    Futterstoffe sind im Geschäft meist in einem eigenen Bereich zusammengefasst – fragen Sie das Verkaufspersonal danach.
    Seide ist besonders angenehm, atmungsaktiv, feuchtigkeitsabsorbierend und temperaturausgleichend, jedoch teuer und weniger strapazierfähig als Acetat.
    Farbwahl: Grundsätzlich frei wählbar, solange der Oberstoff so dicht ist, dass die Futterfarbe nicht durchscheint. Bei dünnen Sakkos empfiehlt sich ein Futter in derselben Farbe wie der Oberstoff. In manchen Fällen sind auch hellere oder hautfarbene Futterstoffe geeignet – abhängig davon, wie das Sakko getragen werden soll.
  • Bügeln Sie den neuen Futterstoff, bevor Sie zuschneiden.
  • Schneiden Sie die neuen Futterteile zu, indem Sie das gebügelte alte Futter als Schnittmuster verwenden. Achten Sie dabei genau auf die jeweiligen Nahtzugaben, damit Sie wissen, wo die Nähte später verlaufen sollen.

  • Nähen Sie entlang der Ärmelbahnen und bügeln Sie anschließend die Naht.
  • Nähen Sie Vorder- und Rückenteil zusammen und bügeln Sie auch diese Nähte sauber aus.
  • Nähen Sie die Ärmel mit dem Rumpf (Vorder- und Rückenteil) zusammen – auf der Nähmaschine mit einer Stichlänge von 2,5.
    Ärmel sind etwas knifflig anzunähen, da das Armloch gerundet ist und die Nahtzugabe dadurch eine größere Form ergibt, als tatsächlich in das Armloch des Rumpfteils passt. Außerdem ist im Schnitt häufig sogenannte Ease (Mehrweite) im Ärmel enthalten, sodass er bewusst etwas größer ist als das Armloch. Diese Mehrweite sorgt dafür, dass das Kleidungsstück Bewegungsfreiheit bietet und keine Nähte reißen.
  • Vorgehensweise:
    Stellen Sie die Stichlänge der Nähmaschine auf 5 und nähen Sie eine Hilfsnaht in Form eines Halbkreises entlang der oberen Rundung des Armlochs. Diese Naht liegt entlang der späteren Nahtlinie, etwa in der Mitte der Nahtzugabe. Verriegeln Sie die Naht weder am Anfang noch am Ende und lassen Sie jeweils ca. 10 cm Faden stehen.
    Ziehen Sie nun vorsichtig an den Fäden, sodass sich der Stoff leicht kräuselt. Stecken Sie den Ärmel mit gleichmäßig verteilter Weite in das Armloch des Rumpfteils. Besonders wichtig ist die Mehrweite am oberen hinteren Schulterbereich, da dort beim Tragen des Sakkos die größte Zugbelastung entsteht. Achten Sie darauf, dass dort genügend Stoffreserve vorhanden ist.
  • Beim endgültigen Annähen sollten möglichst keine sichtbaren Falten entstehen – idealerweise gar keine. Stecken Sie die Ärmel daher so fest, dass die Kräuselung innerhalb der Nahtzugabe verschwindet.
    (Optional: Sie können den Ärmel zunächst mit Stichlänge 5 einnähen, um zu prüfen, ob sich Falten bilden, und anschließend mit Stichlänge 2,5 endgültig nähen.)
  • Stecken und nähen Sie das Futter an Beleg und Kragen fest – mit der Nähmaschine und einer Stichlänge von 2,5.
  • Stecken Sie das Futter in die Ärmel.
    Achten Sie darauf, dass das Futter weder zu lang ist (es darf beim Anziehen nicht aus dem Ärmel herausrutschen) noch zu kurz (sonst zieht es am Oberstoff des Sakkos).
  • Nähen Sie das Futter in den Ärmeln von Hand an, mit einem Blindstich.
  • Stecken Sie das Futter entlang der unteren Kante fest.
    Kontrollieren Sie, dass das Futter ausreichend lang ist, damit es den Fall des Sakkos beim Tragen nicht nach oben zieht, und zugleich nicht zu lang, sodass es unter dem Saum hervorschaut.
  • Nähen Sie das Futter an der unteren Kante von Hand an, ebenfalls mit einem Blindstich.

Voilà! 😍
Das Sakko hat ein neues Futter bekommen – großartige Arbeit! 💪🪡🧵🙌

 

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